Die richtige Tierpflege

Tipp

Alle Tiere benötigen die richtige Körperpflege, um gesund zu bleiben. Doch viele unserer Haustiere brauchen hierbei Hilfe von ihrem Besitzer. Wie Sie Ihrem Liebling helfen können, erfahren Sie im folgenden Text.

Körperpflege bei Hunden

Viele Hundehalter denken, ein Hund könnte die Körperpflege selbst erledigen. Doch da die heutigen Hunderassen allesamt von Menschenhand gezüchtet wurden, haben diese andere Pflegebedürfnisse als früher. Wer seinen Vierbeiner nicht richtig pflegt, riskiert Krankheiten und kann dem Tier schaden. Wir verraten Ihnen alles, was Sie zum Thema Körperpflege bei Hunden wissen müssen.

1. Das Fell

Welche Pflege das Fell braucht, hängt von der Rasse, dem Alter und den Lebensumständen ab. Bei Kurzhaarrassen genügt es oft schon ein- bis zwei Mal die Woche zu bürsten. Langhaarhunde sollten hingegen täglich gebürstet werden. So werden Schmutz und überschüssige Unterwolle aus dem Fell entfernt und Verfilzungen vermieden. Manche Hunderassen mit besonders dickem Fell sollten zudem regelmäßig getrimmt werden. Achten Sie dabei immer darauf, in die Wuchsrichtung der Haare zu rasieren und einen Kamm parallel auf die Haut zu legen, um dem Hund keine Wunden zuzufügen.

2. Die Pfoten

Die Pfoten sollten regelmäßig auf Risse, Schnitte und Fremdkörper kontrolliert werden. Bei spröden Pfoten ist es auch sinnvoll, zu Pflegeprodukten zu greifen und diese einzucremen. Zudem sollten die Krallen Ihres Vierbeiners regelmäßig inspiziert und gekürzt werden.

3. Augen, Ohren und Gebiss

Bei den Augen reicht die gelegentliche Entfernung von Augensekret mit warmem Wasser. Die Ohren hingegen sollten ein- bis zwei Mal in der Woche mit einem weichen Tuch gereinigt werden. Das Gebiss und die Zähne deines Hundes müssen regelmäßig gesäubert werden – zum Beispiel mit speziellen Kauartikeln oder Hundezahnbürsten.

Körperpflege bei Katzen

Katzen sind sehr saubere Tiere. Sie werden bereits in den ersten Wochen als Kätzchen von ihrer Mutter zum Putzen angeleitet. Die kleinen Tiere putzen sich mithilfe ihrer Zunge und schützen so gleichzeitig ihr Fell. Damit sich nicht zu viele Katzenhaare im Magen Ihrer Katze ansammeln, können Sie ihr trotzdem bei der Fellpflege helfen.

1. Das Fell

Kurzhaarkatzen sollten einmal in der Woche gebürstet werden. Langhaarkatzen hingegen sogar täglich. Bei dieser Gelegenheit können Sie das Fell der Tiere gleich auf Flöhe und Zecken untersuchen.

2. Die Pfoten

Die Pfoten und Krallen pflegt Ihre Katze zum größten Teil allein. Alte oder kranke Katzen können jedoch Ihre Hilfe benötigen. Sie können mit einem lauwarmen Waschlappen vorsichtig die Pfote reinigen sowie mit einem Pfoten-Pflegemittel nachhelfen. Falls Sie bei Ihrer Katze trockene oder rissige Haut an den Pfotenballen bemerken, können Sie sie mit speziellen Pfotencremes eincremen.

Tipp: Am besten cremen Sie die Pfoten Ihrer Katze ein, wenn sie gerade ein Schläfchen hält. So hat die Creme Zeit, in die Haut einzuziehen.

3. Augen, Ohren und Gebiss

Für die Augen reicht es, Verkrustungen vorsichtig mit einem feuchten Reinigungstuch abzuwischen. Die Pflege der Ohren übernimmt Ihre Katze selbst. Für die Zähne Ihres Stubentigers eignen sich spezielle Zahnbürsten oder Kausnacks am besten. Zudem gibt es Zahnspielzeug, das sowohl Beschäftigung ist als auch die Zähne sauber hält.

Körperpflege bei Nagetieren

Auch bei Nagetieren ist die Fellpflege wichtig. Worauf bei Nagern geachtet werden muss, erfahren Sie im Folgenden.

1. Das Fell

Hat Ihr Nager langes Fell, sollte das Fell täglich gebürstet werden. Hierfür eignen sich spezielle Kämme mit weiten Zinken oder weiche Bürsten. Nager mit kurzen Haaren müssen nur gebürstet werden, wenn das Fell sehr dreckig ist. Normalerweise halten Sie ihr Fell selbst sauber.

2. Die Pfoten

Bei den Pfoten Ihres Nagers sollten Sie vor allem die Krallen im Auge behalten. Zu lange Krallen können dem Tier starke Schmerzen verursachen. Wenn sich die Krallen also nicht von allein abnutzen, sollten Sie sie schneiden. Hierbei ist besonders darauf zu achten, die Blutgefäße nicht zu verletzten. Am besten lassen Sie sich das vom Tierarzt zeigen, damit Sie Ihren kleinen Freund nicht verletzen.

3. Augen, Ohren und Gebiss

Die Zähne von Nagetieren wachsen ein Leben lang, deshalb sollten Sie sie regelmäßig von einem Tierarzt kontrollieren lassen. Indem Sie Ihrem Tier regelmäßig etwas zum Knabbern geben, können Sie verhindern, dass die Zähne in einem Bogen nach hinten wachsen.

Alles rund ums Thema Haustiere und die entsprechende Pflege finden Sie bei uns im Markt. Wir helfen Ihnen gerne weiter.