Fallobst richtig kompostieren - so geht's

Tipp

Unter den reifen Äpfeln, Birnen und Co. im eigenen Garten befindet sich immer auch unverwertbares Fallobst. Dieses können Sie kompostieren.  

Tipps und Tricks zum erfolgreichen Kompostieren von Fallobst

Äpfel und Birnen aus dem eigenen Garten sind natürlich unvergleichlich lecker. Doch nicht alle reifen Früchte, die im Herbst vom Baum fallen, eignen sich zum Verzehr. Ungenießbares Fallobst entfernen Sie am besten so schnell wie möglich - der Gesundheit Ihres Rasens zuliebe. Sie müssen es aber keineswegs direkt in die Biotonne befördern. Kompostieren Sie es stattdessen. Wir verraten Ihnen, wie das richtig geht.

Deshalb sollten Sie unverwertbares Fallobst schleunigst vom Rasen entfernen

Fallobst, das längere Zeit auf dem Boden unter dem jeweiligen Obstbaum liegt, beginnt rasch zu faulen. Dadurch schädigt es den Rasen, lockt Wespen in Scharen an und begünstigt die Ausbreitung von gefährlichen Pilzkrankheiten wie Monilia. Um all das zu verhindern, sollten Sie kranke, verrottete oder wurmstichige Früchte immer schnell entfernen.

Tipp: Keine Sorge, das Einsammeln des Fallobstes muss weder viel Zeit beanspruchen noch Ihren Rücken belasten. Erledigen Sie diese Aufgabe schnell und einfach mit einem Apfelroller, beispielsweise von Gardena, oder mit einem Apfelpflücker. Die praktischen Gartenhelfer bekommen Sie kostengünstig bei uns im Markt.

Apfelroller vs. Apfelpflücker - was ist der Unterschied?

Ein Apfelroller, auch Apfelsammler, Fallobstsammler oder Rollsammler genannt, dient zum Aufsammeln der reifen Früchte, die bereits vom Obstbaum gefallen sind. Sie brauchen ihn nur über den Boden zu rollen. Die kreisförmig angebrachten, enorm flexiblen Drähte weiten sich, um eine Frucht aufzunehmen. Danach schließen sie sich gleich wieder. Apfelpflücker hingegen sind dafür vorgesehen, Früchte gefahr- und mühelos vom Baum zu ernten.

Ab auf den Kompost mit den ungenießbaren Früchten!

Ungenießbar ist nicht gleich unverwertbar. Statt die Biotonne mit faulen Äpfeln und Birnen zu überfüllen, können Sie das Fallobst kompostieren. Dabei sind ein paar Punkte zu beachten. Wenn Sie sich an unsere kurze Anleitung halten, kann eigentlich nichts schiefgehen:

  • Schichten Sie das Fallobst in dünnen Lagen auf den Kompost. Diesen können Sie wahlweise in einem offenen Komposter aus Metall oder in einem Schnellkomposter aus Kunststoff anlegen.
  • Decken Sie jede Fallobstschicht mit grobem Reisigmaterial ab. Es kommen beispielsweise Schnittabfälle und trockenes Herbstlaub infrage.

So stellen Sie sicher, dass die organische Masse, die Sie kompostieren wollen, weiterhin gut belüftet wird.

Kompostbeschleuniger als sinnvolle Zugabe

Wenn Sie Ihren Komposthaufen in einem offenen Komposter anlegen, ist es sinnvoll, ergänzend einen Kompostbeschleuniger einzusetzen. Sie haben die Wahl zwischen Produkten in flüssiger und in Pulverform. Es handelt sich dabei um spezielle kalk- oder stickstoffhaltige Düngemittel, die Gutes bewirken:

  • Sie verhindern, dass der Kompost durch die Fruchtsäuren zu stark versauert.
  • Sie aktivieren das Bakterienleben im Humus.

Wichtig: Damit Sie sich am Ende auch wirklich über eine erfolgreiche Kompostierung freuen können, sollten Sie den Kompost einmal umsetzen.

Befolgen Sie unsere Tipps und Tricks, um ungenießbares Fallobst nicht einfach in der Biotonne zu entsorgen, sondern auf einfache Art und Weise perfekten Humus für Ihren  Garten zu gewinnen.